KarateDo

"Oberstes Gebot ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Vervollkommnung des eigenen Charakters."
(Gichin Funakoshi, Begründer des heutigen Karates)

 

Was ist Karate?

Zur Bedeutung des Wortes:

Karate setzt sich aus den japanischen Schriftzeichen KARA und TE zusammen. Wobei dem Symbol KARA heutzutage die Bezeichnung "Leer" gleichgesetzt wird, und TE "Hand" bedeutet. "Die leere Hand." Dieser Begriff soll verdeutlichen, daß Karate eine Kampfkunst ist, die ohne Waffen ausgeübt wird.

Inhalt und Lehre:

Gichin Funakoshi,Karate ist eine traditionelle Selbstverteidigungskunst. Sie wurde im Laufe mehrerer Jahrhunderte entwickelt, um sich gegen Angreifer verteidigen zu können.

Heutzutage wird Karate hauptsächlich unter 4 Gesichtspunkten betrieben:

Als Selbstverteidigung, zur allgemeinen körperlichen Betätigung, als Wettkampfsport und als Weg zur körperlichen und geistigen Meisterung des Ichs.

Karate ist, wenn es ernstgenommen und verantwortungsbewußt betrieben wird, ein Erziehungsmittel allerersten Ranges im Sinne des Leitspruches der JKA : Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist nicht Sieg noch Niederlage - der wahre Karatekämpfer erstrebt die Vervollkommnung seines Charakters.

Zu diesem Zwecke legte Gichin Funakoshi auch Verhaltensweisen fest, um den Schülern eine Orientierungsmöglichkeit zu bieten, nach der Lehre zu leben und diese zu Verstehen. Für alle großen Meister dieser Kampfkunst war Karate ein Lebensweg! Ein lebenslanger Weg zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zur Festigung des Charakters (Karate-DO).

Mitte des Jahrhunderts brachte G. Funakoshi das Karate von Okinawa nach Japan. Die kampfesfreudigen Japaner begannen, trotz des Wiederstandes durch Funakoshi, mit Wettkampf-Möglichkeiten zu experimentieren. Nach dem 2. Weltkrieg gründeten ehemalige Schüler von Funakoshi die JKA, die den Wettkampf als offiziellen Bestandteil in Ihr Training eingebunden hat.

Heutzutage ist der Wettkampf in einigen Stilen nicht mehr wegzudenken. Tatsächlich gerät der DO in vielen Schulen und Vereinen zusehends in den Hintergrund und es werden eher die körperlichen Fähigkeiten gefordert. Hat es dem Karate vielleicht geschadet, daß der Wettkampf eingeführt wurde? Aber warum üben wir Karate eigentlich? Die einen tun es wegen der Fitneß, andere aus Gründen der Selbstverteidigung, wieder andere wollen sich im sportlichen Wettkampfe mit anderen messen und dann gibt es noch die, die dem DO folgen wollen. - Oder auch einfach deswegen, weil man das gemeinschaftliche Training mit netten Leuten genießt und dieses nicht missen möchte.

Aber letztendlich gilt: Egal, welche Schwerpunkte man für sich selbst gesetzt hat, Karate ist so gut oder so schlecht, wie man es selbst ausübt.

 

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